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Trekking Tour beim Altmühltal

Trekking Tour beim Altmühltal. Endlich Urlaub. Die Gelegenheit habe ich mit meinem Kumpel Markus und Manuel, einem seiner Bekannten beim Schopf gepackt und eine Tour geplant. Insgesamt ca 30 Kilometer, mit einer Übernachtung im Wald. Wir würden den Schlafplatz spontan wählen und uns überraschen lassen.

Schwerer Aufstieg

Regenwolken verfolgten uns

Wir begannen unsere Wanderung im Dorf Rieshofen. Die Temperatur war lag bei angenehmen 20 Grad Celsius. Unsere erste Etappe führte uns aus dem Altmühtal heraus. Es ging steil bergauf, wir mussten einige Höhenmeter überwinden um das Tal zu verlassen. Im Wald war es herrlich kühl und still.

Markus beim Filmen vor dem Aufstieg

Nach dem wir den anstrengenden Aufstieg geschafft haben ging es durch ein wilden Wald. Die Wege waren zu gewuchert und teilweise die Vegetation über Hüfthöhe. Nach einer halben Stunde trafen wir wieder auf einen Forst Weg. Dann ging es deutlich schneller voran als im Urwald davor. Nach insgesamt einer Stunde im Wald führte unsere Tour auf eine weite landwirtschaftlich genutzte Ebene. Darunter auch dieser Turm.

Herrlicher Ausblick
Lost Bank
Felsen am Wegesrand

Nach der Ebene ging es wieder in den Wald. Die Sonne brannte herunter und wir waren froh wieder in den Schatten der Wälder einzutauchen.

Vorletzter Aufstieg

Burg Ruine Brunneck

„Die Geschichte der Ruine im Anlautertal beginnt Ende 14 Jahrhunderts. Die Burg wurde von den Herren von Heideck erbaut. Bereits 1413 ging der Besitz an das Hochstift Eichstätt über. Nach der Plünderung im 16. Jahrhundert folgte der schleichende Niedergang der strategisch unwichtig gewordenen Anlage. Im 17 Jahrhundert bewohnten nur noch bischöfliche Förster die Burg, die – mehr und mehr vernachlässigt – allmählich zur Ruine wurde.

Von der einstigen trapezförmigen Burganlage sind heute nur noch rund sieben Meter hohe Reste der Grundmauern erhalten. Die Bayrischen Staatsforsten sichterten 2017 die noch vorhandenen Mauer der einst mächtigen Burganlage. DAdurch konnte die Verkehrssicherheit wiederhergestellt sowie der Verfall der noch vorhandenen Mauerwerke aufgehalten werden.“

Lehrtafel vor der Burg – Copyright by Bayrische Staatsforsten 2017

Eingang zur Burg
Burg Ruinen

Nach der Inspektion der Burg ging es weiter Richtung Altdorf. Der Abstieg ging über einen schmalen Pfad den Berg hinunter. In Altdorf gibt es eine schöne Quelle, die frisches Wasser führt. Den Blaubrunnen, dort haben Manu und Markus mit dem Grail Wasserfilter ihre Wasservorräte wieder aufgefüllt. Ich habe die Zeit genutzt meine Füße darin zu kühlen und wieder frisch für die nächste Etappe zu machen. Natürlich nicht wo die anderen Ihr Wasser aufgefüllt haben…;D

Wasser fassen

Entlang der Anlauter ging es einige Kilometer voran. Das Gewässer ist sehr idyllisch gelegen und es was sehr angenehm dort zu wandern.

Herrliche Natur
Eine alte Brücke

Bald verließen wir diesen schönen Weg und bereiteten uns auf den letzten Aufstieg des Tages vor. Wir hatten beschlossen oberhalb des Anlauter Tales unser Lager aufzuschlagen. Nach einer guten dreiviertel Stunde anstrengendem Aufstieg erreichten wir unseren Lagerplatz. Es war gegen 20 Uhr als wird dort ankamen.

Lageraufbau

Lageraufbau

Nach kurzer Zeit stand unser Lager. Wir waren froh nach dem relativ anstrengenden Tag unsere Füße hochzulegen. Für mich ein Highlight. Nach knapp sechs Jahren habe ich meine Hängematte wieder ausgepackt und freute mich nach solch einem Tag, entspannt abzuhängen. Manu und Markus hatten sich für eine Bodenschläfer Set Up entscheiden. Als das Lager eingerichtet war begannen wir unser Essen zu verschlingen und ein Bier zu trinken.

Meine Lieblings Laterne die Uco Lampe
Leider sehr schlechte Bildqualtität

Terror Nacht

Kurz nachdem wir alle unsere Schlafplätze bezogen und schon teilweise schlummerten erwachte der Wald im Zwielicht zu erwachen. Glühwürmchen flogen und erleuchteten den Wald. Ein wunderschöner Anblick. Immer lebendiger wurde es bei uns. Siebenschläfer queckten, im Gebüsch vermeindlich Wildschweine mit Frischlingen, Mäuse und Kleintiere huschten geräuschvoll durch das trockene Laub. Erst nachdem ich meine Ohrstöpsel nutze, konnte ich vernünftig schlafen. Trozdem wachten wir immer wieder auf. Ich schlafe schon sehr lange in der Natur doch so viel Verkehr an einem Lagerplatz hatte ich noch nie.

Der nächste Morgen

Unser Lager von der Seite

Nach einer eher unruhigen Nacht gab es erstmal Kaffee und Haferflocken zum Frühstück. Die Sonne schien wieder und es herrschten angenehme Temperaturen.

Verpflegung
Schwebendes Lager

Nachdem wir gegessen hatten, bauten wir unser Lager ab. Der Rückweg verlief sehr unspektakulär, da wir den Weg bereits am Vortag gegangen sind. Mit einigen kleinen Umwegen erreichten wir wieder die Autos und freuten uns über diesen tollen Ausflug in die Natur.

Immer dabei, Outdoor No Bäg ;D

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2 Kommentare

  1. says:

    War ne geile aber warme Tour 😀

    1. tombush says:

      Jawohl 😃 aber war eine Klasse Zeit 👍😊

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