Bushcraft Lager im Regenwald

Spontan den Rucksack gepackt. Mit guten Freunden verabredet. Ab ins Auto und in den Wald. Es ist Winter. Um ca 5 Grad Celsius. Mit dem Wind und dem Regen eine recht anspruchsvolle Wetterlage. Warme Klamotten und los geht es.

Nach einer halben Stunde ist das Ziel erreicht. Ich befinde mich in einem Gebiet wo ich noch nie war.

Fremdes Territorium

Mit dem GPS navigieren wir grob durch den Wald. Wie immer ist die Lagerplatz Suche – umfangreich. Bis der richtige Ort gefunden wird, wo keine Wege, Jäger Hochstände oder Tiere sind, vergeht einige Zeit. Immer wieder treffen wir Menschen, die uns wie Ausserirdische anschauen. Wir verlassen die frequentierten Bereiche und bewegen uns tiefer in den Wald

Lagerleben

Wir finden nach einiger Zeit einen guten Platz. Eine kleine Lichtung mitten im Wald. Umgeben von dichten Fichten Monokulturen. Wir legen die Rucksäcke ab und beginnen mit dem Aufbau. Gegen Mittag steht das Lager.

Jeder packt sein Mittagessen aus und es wird sauber gekocht im Wald. Über all riecht es nach leckerem Essen. Nach dem Essen wird es ein wenig ruhiger. Habe mich auf meiner Isomatte unter dem Tarp ausgebreitet. Die Augen werden langsam schwer. Ein guter Grund sich einen Kaffee zu kochen

Ich blinzel in den Himmel. Die dicke graue Wolkendecke reißt auf. Die Sonne spendet warmes Licht. Wäre schön wenn es so bleiben würde. Der Kaffee ist fertig. Trotz der Sonne ist es recht frisch. Ich genieße den Tag trotzdem. Gerade bei Schmuddelwetter gemütlich unter dem Tarp lagern, ist herrlich entspannend.

Die Stunden verfliegen. Einer unserer Mitstreiter muss los. Schade. Besser kurz als gar nicht in den Wald ist meine Devise.

Am Nachmittag ziehen die Wolken wieder zu. Ich bemerke die ersten Regentropfen auf mein Tarp platschen. Man merkt wie langsam das Tageslicht weniger wird. Auch an den Temperaturen merkt man das. Zeit für einen weiteren Kaffee.

Zwiellicht in den Wäldern

Es wird immer dunkler. Der leichte Nieselregen hat sich in einen kontinuierlichen Regenschauer verwandelt. Es prasselt auf dem Tarp. Sehr angenehme Zeit. Langsam kriecht die Feuchtigkeit und Kälte vom Boden herauf. Der frühe Abend wirft seine Schatten über das Land. Es wird langsam Zeit für Taschen und Stirnlampe.

Da ich noch soviel Sauerkraut, Schupfnudeln und Nürnberger Bratwürstel überhabe, gibt es diese nun zum Abendessen. Zünftiges warmes Essen, genau das Richtige bei solch Schmuddelwetter.

Mir ist in all den Jahren in der Natur aufgefallen, das die Zeit immer so schnell vergeht. Wir sind nun sechs Stunden hier im Lager, mir kommt es vor als wenn wir gerade erst aufgebaut haben.

Die Nacht bricht ein. In der Dunkelheit und im Regen bauen wir unser Lager ab. Es ist finster, nur unsere Taschenlampe erleuchten den Weg. Die Wege sind matschig und aufgeweicht. Überall noch Reste vom letzten Schneefall. Im Wald raschelt es im Dickicht. Die Tiere beginnen langsam ihre Verstecke zu verlassen um auf Nahrungssuche zu gehen.

Ein schöner Tag geht dem Ende zu. Wir sitzen im Auto und beginnen unsere Heimreise. Glücklich.


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