Bushcraft Treffen bei Nürnberg!

Durch Zufall bin ich über Instagram mit dem Sebastian vom Insta Feed @winnie_waldlaeufer, in Kontakt gekommen. Schnell haben wir gemerkt, das die Chemie stimmt und haben erstmal unverbindlich über alles was das Hobby betrifft geschrieben.

Nach einiger Zeit hat er mich gefragt, ob ich auf das vom ihm veranstaltete Bushcraft Treffen in der Nähe von Nürnberg kommen möchte. Ohne zu zögern habe ich natürlich zugesagt. Über Instagram lernst man immer tolle Kollegen mit der gleichen Leidenschaft fürs Hobby kennen.


Bushcraft Treffen Nürnberg

Natürlich habe ich wie immer meine Kamera dabei gehabt und euch, zusätzlich zu dem unten folgenden Bericht, Impressionen von dem genialen Wochenende zu zeigen.


Anreise und ein trauriger Zwischenfall

Es ist Freitag, ich fahre zeitig los. Meine geschätzte Fahrzeit beträgt ca 1,5 h. Regen seid Tagen, Nebel und durchaus frische Temperaturen. Egal. Ich freue mich die anderen Teilnehmer kennenzulernen. Mir wurde gesagt, das bereits zwei Kameraden von Donnerstag auf Freitag über Nacht dort sind. Habe mir zum Frühstück noch ein paar Weißwürstel, Brezn und süßen Senf mitgenommen.

Ich bin ohne Probleme am Treffpunkt angekommen. Nach kurzer Suche habe ich das Lager gefunden. Die beiden Kollegen waren bereits wach und haben Kaffee gekocht. Sie haben mir berichtet, das ein Reh versucht hat das Tal zu durchqueren. Dabei hat es sich im Unterholz die Beine gebrochen. Darum musste der Jäger gerufen werden um es von seinen Qualen zu erlösen.

Bald hatte ich mit Hilfe mein Rucksack und andere Ausrüstung vom Parkplatz in den Wald und die Lichtung mit dem Lager gebracht und meinen One Tigris Backwoods Bungalow 2.0 aufgebaut und mit soweit häuslich eingerichtet.

Bester Schlafplatz

Klare Verhältnisse!

Nachdem ich mein Frühstück gegessen hatte, kam ich mit meinen neuen Kameraden immer tiefer ins Gespräch. Ich bin in sehr trüben Wetter angereist, das änderte sich nun stätig und konstant. Am frühen Nachmittag, wir hatten das gar nicht so gemerkt, das die Zeit so schnell verging, kamen schon weitere Teilnehmer und die restlichen Veranstalter. Es wurde sich kurz begrüßt und dann ging es schnell in den Wald um einen Lagerplatz zu suchen. Ebenso das kurze sonnige Zeitfenster nutzen, um vor dem kommenden Regen, die Schlafplätze herzurichten.

Nachdem ein Großteil der Besucher da war, ging es darum den Lagerplatz mit großen Planen zu überdachen und eine Lagerfeuerstelle zu graben. (Privatgrund, Feuererlaubnis Gemeinde, Besitzer!)

Planen des Lagers

Natürlich mussten wir noch eine Menge Feuerholz suchen gehen. Jeder packte mit an und schon bald hatten wir eine ordentliche Menge für den Abend gesammelt. Alles wurde gespalten und gesägt. Am Samstag würde ein Kollege mit der Motorsäge kommen und dann würde das Ganze deutlich schneller und leichter gehen. Warum auch nicht.


Prolog

Das Lager steht

Es wurde schon zeitig dunkel. Wir waren froh das wir zeitnahe alles aufgebaut bekommen haben. Zwei Feuerstellen ebenso. Nach dem durchaus erlebnisreichen Tag, stellte sich langsam der Hunger ein und wir begannen deftig zu kochen und uns näher kennenzulernen. Was ich immer bei den Treffen toll finde ist folgendes: Alles Seelenverwandte, die die Natur schätzen und das Hobby aktiv ausleben. Natürlich wurden allerlei Erfahrungen geschildert, Ausrüstung gezeigt und Schlaf Set Ups besprochen. Sehr spannend was alles geredet wurde.


Licht und Dunkelheit

Als die Nacht hereinbrach legte sich eine ganz besondere Stimmung über das Land. In der Dunkelheit flackerte das Feuer und spendete Wärme. Es war durchaus deutlich kälter geworden. Viele hatten sich noch eine Kleidungsschicht extra angezogen und sich mit Stirnlampen und Taschenlampen bewaffnet. Es wurde viel Erzählt und gelacht. Ein toller Abend mit den neuen Kollegen! Ein wunderbarer Einstieg in das vor uns liegende Wochenende. Wir hatten Teile des getöteten Rehes vom Jäger bekommen und davon wurde in der Nacht noch ein Teil über dem Lagerfeuer gebraten. Der Rest wurde für die Gemeinschaftsküche am Samstag aufgehoben.


Samstag

Feuchte Nacht

In der Nacht hatte es geregnet und alles war klamm und feucht. Ich hatte gut geschlafen. Wenig aber wirklich gut. Wir sind bis in die späte Nacht am Feuer gesessen und haben uns unterhalten. Doch nun brauchte ich erstmal einen Kaffee und was deftiges zu Essen. Natürlich gab es wie beim letzten Treffen meine Würstel Calzone und viel Kaffee.

Doch davor bin ich noch schnell durch das Lager gehuscht und ein paar Bilder von den Sheltern meiner Kollegen gemacht.

Nach und nach kamen immer mehr zum Lagerfeuer und kochten sich den Kaffee und ein deftiges. Frühstück. So verflog nun auch wieder die Zeit.

Wir haben noch mehr Feuerholz geholt und auch der Kamerad mit der Motorsäge kam gerade rechtzeitig um die nicht kleine Menge zu verarbeiten.

Wir begannen damit einen Pilzeintopf mit frischen Zutaten zu kochen. Viele sind ausgeschwärmt und haben leckere Pilze gesammelt.

Nebenbei haben wir ein Rehgulasch zu bereit. Mit Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln. Am Abend vorher wurde das zarte Fleisch in Wein eingelegt und gewürzt. Der ganze Lagerplatz duftete nach dem leckeren Mahl.

Während die Mahlzeit kochte, haben wir das restliche Holz gespalten und vor dem Regen unter die Planen gelegt. Derweil stieg die Vorfreude auf dieses leckere Essen. Doch davor und nach getaner Arbeit versammelten wir uns wieder unter den Tarps und langsam senkte sich wieder die Dämmerung über das Land.


Festschmaus

Nachdem leckeren Essen wurde noch das ein oder andere Bier getrunken und gesellig am Lagerfeuer gesessen, wieder viele tolle und lustige Geschichten erzählt. Währenddessen prasselte der Regen auf die Planen, trocken und warm verbrachten wir den Abend miteinander. Glücklich über dieses gelungene Treffen.

Leider ging auch dieser Abend wieder viel zu schnell vorbei. Nach und nach verabschiedete man sich und begann sich zum schlafen zu legen.


Der letzte Morgen

Es ist nun Sonntag. Es hatte die ganze Nacht geregnet. Ein frischer und kalter Morgen begann. Im Lager waren schon einiges los. Das Feuer wurde bereits für das Frühstück entfacht und schon einige Töpfe und Kannen mit Kaffeewasser waren aufgesetzt.

Der Abschied

Einige blieben noch eine weitere Nacht, doch ein Großteil, darunter auch ich, verabschiedeten sich bereits am Sonntag. Es wurden noch Bilder gemacht, Handynummer getauscht und Instagram Profile verlinkt um weiterhin in Kontakt zu bleiben.



Vielen Dank an die Organisatoren und die tolle Gesellschaft untereinander! Ich hatte ein wahre Freude dran dieses Wochenende zu erleben. Wieder viele nette Menschen kennengelernt und einiges gelernt. Beim nächsten Treffen versuche ich wieder dabei zu sein!


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